Bewerbungstipps - Von uns für euch

Wie viele Azubis gibt es bei der DVV Media Group?

Zurzeit sind wir 10 Azubis auf drei Lehrjahre verteilt. Alle Azubis bei uns werden zu Medienkaufleuten ausgebildet. Alle paar Jahre wird aber auch eine neue duale Studentin / Student in unseren Reihen aufgenommen. Im Oktober 2016 hat Celina ihr duales Studium bei uns angefangen.

Durchschnittlich stellt das Unternehmen jährlich drei bis vier Azubis ein. Das duale Studium findet in keinem festgelegten Jahrestakt statt, wird aber rechtzeitig ausgeschrieben, wenn die Möglichkeit besteht. [nach oben]

 

Wann fängt die Ausbildung an?

Die Ausbildung aller Ausbildungsberufe beginnt immer am 1. August eines Jahres. Duale Studenten treten ihr Studium am 1. Oktober an. [nach oben]

 

Wie sollte meine Bewerbung aufgebaut sein?

Deine Bewerbung ist das Erste, was die DVV Media Group von dir sieht. Entsprechend gut sollte der erste Eindruck ausfallen. Ob per E-Mail oder per Post, neben einem aussagekräftigen Anschreiben solltest du auch einen tabellarischen Lebenslauf sowie eine Kopie deiner letzten zwei Zeugnisse mitschicken. Falls du bereits ein vollständiges Abiturzeugnis hast, reicht das ebenfalls.

Wenn du die gedruckte Form bevorzugst, solltest du auch Wert auf die "Verpackung" legen. Zerknickte Blätter werden am besten ganz vermieden. Hilfreich und schick zugleich ist dabei eine ordentliche Bewerbungsmappe. [nach oben]

 

Was ist ein korrektes Lichtbild?

Ein Foto ist nicht Pflicht, macht deine Bewerbung aber gleich sympathischer. Bei dem Foto handelt es sich (in den meisten Fällen) jedoch nicht um dein Facebook-Profilbild, sondern um ein möglichst professionelles Lichtbild vor neutralem Hintergrund. Grundsätzlich geht es hierbei um nichts anderes als ein Porträt. Es macht aber auch nichts, wenn du einen anderen angemessenen Bildausschnitt wählst, solange dein Gesicht darauf gut zu erkennen ist. Denn genau darum geht es bei einem Bewerbungsfoto. [nach oben]

 

Wie sollte ich zum Bewerbungsgespräch erscheinen?

Eine Kleinigkeit vorweg: Sei unbedingt pünktlich. Plane deine Anreise lieber mit einem kleinen Zeitpolster. Wir wissen alle, wie gerne sich die Bahn verspätet, die Autobahnen zur Stau-Qual mutieren und die Hamburger Innenstadt zur Parkplatzhölle wird. Idealerweise kommst du fünf bis zehn Minuten vor deinem Termin an. Damit sollte jede Hektik passé sein.

Nun aber zum eigentlichen Thema: Nach deiner Bewerbung willst du nun deinen gelungenen ersten Eindruck aus der Bewerbung wahren. Aber wie? Wer zu overdressed erscheint, kann schnell arrogant oder eitel wirken. Jogginghose und T-Shirt sind aber auch nicht die Lösung. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Nun aber genug davon, hier ein paar modische Tipps:

Für die Frau gilt: Mit einer netten Bluse und einem Blazer, kann man grundsätzlich nichts falsch machen. Wer möchte kann dazu entweder eine Stoffhose oder aber auch eine ordentliche schwarze oder dunkelgraue Jeans wählen. Viele sind sich auch unsicher bei der Schuhauswahl: Sneakers sind zu lässig und Highheels zu overdressed. Am besten sind Schuhe in denen man gut laufen kann. Hohe Schuhe können vor allem für dich selbst Wunder wirken. Du wirst größer und mit dir auch dein Selbstvertrauen. Wem dies zu unbequem ist, kann natürlich auch auf Ballerinas zurückgreifen.
Kleiner Tipp: Für die Anreise bequeme Schuhe anziehen und erst später vor Ort in die "Bewerbungsschuhe" schlüpfen.

Für den Mann gilt: Eine gute Jeans und ein neutrales Hemd (langärmlig!), am besten beides gebügelt. Man(n) will ja ordentlich aussehen. Achte auch auf dein Schuhwerk. Wer noch einen drauf legen will, darf auch gern zum Jackett greifen.

Grundsätzlich gilt jedoch: Zwinge dich nicht in Klamotten, in denen du dich unwohl fühlst. Sitzt die Jacke zu eng oder drückt der Schuh, wird es ungemütlich. Das sehen auch Außenstehende und dein gesamtes Auftreten kann darunter leiden. Zusätzlich schränkst du dich so in deiner Bewegungsfreiheit ein.

Merke: Gegen ein ungezwungenes und natürliches Auftreten wird selbst das beste Styling keine Chance haben. [nach oben]

 

Was kann ich gegen die Aufregung vor dem Bewerbungsgespräch tun?

Zuerst einmal: Ein bisschen Aufregung ist nie verkehrt. Sie bewahrt dich davor, alles auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber Vorsicht, denn zuviel Aufregung kann wiederum schaden.

Es gibt zahlreiche Übungen gegen Aufregung. Die Wahrheit ist aber, dass nur du selber weißt, was dich beruhigt. Ob das ein einfacher Gedanke an etwas Schönes oder eine Bauchatmungsübung ist, spielt dabei keine Rolle. Vielleicht hörst du am liebsten noch bis zur letzten Sekunde Musik – auch das ist nicht verkehrt. Tu, was du gerne tust, und du wirst dich im Handumdrehen sicherer fühlen. [nach oben]

 

Worauf sollte ich mich im Bewerbungsgespräch einstellen?

Das Wichtigste gleich vorweg: Keiner von den Menschen, denen du in deinem Bewerbungsgespräch gegenüber sitzt, will dir den Kopf abreißen oder dich bloßstellen. Solange du genau weißt, was du willst, und dieses Selbstbewusstsein auch in dein Auftreten übertragen kannst, kann dir nichts passieren.

Trotzdem empfehlen wir dir, dich im Voraus über das Unternehmen, die Branche und den Beruf deiner Wahl zu informieren. Aus eigener Erfahrung können wir dir sagen, dass es durchaus zu einigen (wenigen) spezielleren Fragen kommen kann. Mit etwas Eigeninitiative vorab solltest du aber auf keine Probleme stoßen.

Davon ab wirst du zum Teil auch mit ganz typischen Fragen eines Bewerbungsgespräches rechnen müssen.

Die wohl am häufigsten gestellte Frage in einem Bewerbungsgespräch ist wohl oder übel diese: "Wo sehen Sie denn Ihre Stärken und Schwächen?" Es gehört einiges an realistischer Selbsteinschätzung dazu, um sie wirklich gut beantworten zu können. Im Voraus kann es deshalb sehr hilfreich sein, einfach mal mit ein paar guten Freunden oder der Familie zu sprechen. Manchmal wird man auf etwas hingewiesen, das einem selbst nie ganz klar war. 

Ein weiterer Dauerbrenner ist auch: "Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?" Auch hier existiert leider keine mustergültige Antwort. Versuche, dir im Voraus ein paar Gedanken darüber zu machen. Diese Zukunftsvision muss nicht purer Realismus sein – dein Gegenüber wird zehn Jahre später nicht auf dich zukommen und dich daran erinnern, was du "damals" gesagt hast. 

Unser Tipp: Formuliere recht klare Ziele, gerne auch etwas höher gesteckt. Ambitionen sind etwas Gutes. [nach oben]

 

Wie sollte ich mich im Bewerbungsgespräch verhalten?

Die Wahrheit ist, dass es dafür keine perfekte Lösung gibt. Wir können dir nicht sagen, wie du sein sollst. Du bist du. Dich zu verstellen, kann für eine gewisse Zeit funktionieren. Aber wenn dein Gegenüber bemerkt, dass du dich als jemand verkaufst, der du nicht bist, schadet das auch eher, als dass es hilft. Also: Sei authentisch!

Ein paar Tipps wollen wir dir aber trotzdem noch mit auf den Weg geben:

Suche den Augenkontakt zu deinen Gegenübern. Das zeugt von Selbstvertrauen und ist definitiv besser als ewig auf die Tischplatte oder aus dem Fenster zu starren.

Achte auf deine Mimik und deine Gestik. Ein freundliches Gesicht ist immer gern gesehen. Ein natürliches Lächeln auf den Lippen macht einen sympathischen Eindruck und zeigt, dass du dich wohl fühlst. Versuche auch, nicht einfach nur "da" zu sitzen. Untermale das, was du sagst, mit ein paar Handbewegungen. Aber Achtung: Immer in Maßen. Wenn du die ganze Zeit bloß herumfuchtelst, kann das schnell mal unfreiwillig komisch wirken.

Denke an deine Körperhaltung. Eine aufrechte Haltung ist nicht nur gesund für deinen Rücken, sondern auch sinnvoll, um dich gut zu präsentieren. Sie strahlt Selbstvertrauen aus und zeigt, dass du dich nicht verstecken willst.

Pass auch darauf auf, was du mit deinen Armen machst. Vor der Brust verschränkte Arme werden schnell als Abwehrhaltung oder gar Desinteresse gedeutet. Das willst du unbedingt vermeiden. In die Hosentaschen gehören deine Hände natürlich auch auf keinen Fall.

Zuletzt zur Wortwahl. Von diesen fünf Tipps ist dieser hier der wohl einfachste. Lass die "Jugendsprache" und auch die Umgangssprache draußen. Du musst (und solltest) deshalb natürlich nicht wie ein Professor oder Philosoph reden. Allerdings ist eine bedachte – und auch abwechslungsreiche – Wortwahl durchaus empfehlenswert. Sie zeugt neben einem gewissen Niveau auch von einem angemessenen Respekt für dein Gegenüber. [nach oben]

 

Welche Fragen sollte ich im Bewerbungsgespräch stellen?

Der Moment, in dem es heißt: "Haben Sie denn noch Fragen?", kann eine wichtige Rolle dabei spielen, was für einen Eindruck du hinterlässt. Wer gar nichts fragt, kann unter Umständen als "lustlos" abgestempelt werden. Zeige Interesse, greife Punkte auf, und hake noch mal nach – das zeigt auch, dass du aufmerksam zugehört hast.

Denke immer daran: Es gibt keine "dummen Fragen". Wenn du etwas auf dem Herzen hast, immer raus damit.

Wenn du nun aber tatsächlich da sitzt und dir absolut nichts einfallen will, dann scheue nicht vor den etwas klassischeren Fragen zurück. Das Interesse an den Zukunftsaussichten im Unternehmen und auch die Frage nach der Möglichkeit einer verkürzten Ausbildungszeit sind legitime Anliegen, die du gerne ansprechen darfst, wenngleich wir letztere weiter unten in diesem FAQ schon mal angerissen haben. [nach oben]

 

Was ist das Auswahlverfahren?

Das Auswahlverfahren bei uns setzt sich aus drei Teilen zusammen. Am Anfang steht ein schriftlicher Test rund ums Allgemeinwissen.

Im Anschluss geht es dann um Teamwork. Zusammen mit deinen Partnern musst du ein bestimmtes Ziel erreichen. Dass dabei eher der Weg das Ziel ist, sei an dieser Stelle einmal ganz beiläufig erwähnt. Denn letzten Endes kommt es eher darauf an, wie du dich während der Teamarbeit verhältst als auf das, was dabei rauskommt.

Im letzten Teil wird dir und den anderen Bewerbern ein Thema gegeben, aus dem eine Gruppendiskussion entstehen soll, um dir bzw. euch die Gelegenheit zu geben, Charakter, Diskussionsfähigkeit und Selbstvertrauen zu zeigen.

Die Besten von euch werden dann an einem anderen Tag noch einmal zu einem kurzen Bewerbungsgespräch eingeladen. [nach oben]

 

Wie kann ich mich auf das Auswahlverfahren vorbereiten?

Es kann nie schaden, sich im Voraus über das Unternehmen und seine Tätigkeiten zu informieren. Eine gesunde Allgemeinbildung ist natürlich auch nicht verkehrt. Davon ab: Stelle dich darauf ein, in kleinen Teams zu arbeiten, und auch hier ganz wichtig, bereite Fragen vor! Tieferes Interesse an etwas zu zeigen, kommt immer gut an.

Auch wir, die bereits eingestellten Azubis, werden an diesem Tag dabei sein. Bombardiere uns gern mit allem, was du wissen willst. Wir sind da, um zu helfen und dich zu unterstützen, so gut es geht. Und denk dran: Vor ein, zwei Jahren saßen wir genau da, wo du jetzt sitzt. [nach oben]

 

Kann ich die Ausbildung auch verkürzen?

Ja, grundsätzlich schon. Eine Verkürzung muss bis spätestens September in deinem zweiten Jahr im Verlag bei der Personalleitung angemeldet sein. Außerdem brauchst du dafür eine Genehmigung der Berufsschule. Die bekommst du, wer hätte das gedacht, allerdings nur bei durchweg guten und sehr guten Noten.

Ein kleiner Hinweis unsererseits: Bevor du dich dafür entscheidest, solltest du unbedingt abwägen, ob du insbesondere mit dem Lehrplan der Berufsschule zurechtkommst. Die Inhalte des letzten Blocks musst du dir dann nämlich komplett alleine erarbeiten. [nach oben]

 

Ich habe noch eine Frage, auf die ich hier keine Antwort finde. Was kann ich tun?

Das ist gar kein Problem. Wenn du mehr zur Ausbildung wissen willst,  kannst du uns Azubis gerne per E-Mail an julia.steinberg(at)dvvmedia.com erreichen. Bei Fragen zum dualen Studium hilft dir Celina unter celina.boehm(at)dvvmedia.com gerne weiter. Wir stehen dir dann mit Rat und Tat zur Seite. Bis dahin wünschen wir dir viel Erfolg bei deiner Bewerbung und hoffen, dass wir dir helfen konnten. [nach oben]